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Die klassische Wathose ist wasserdicht und besteht aus einem Hosenteil mit Schulterträgern und Stiefeln. Die Hose ist entweder hermetisch mit den Stiefeln oder Füßlingen vernäht, sodass Wasser nicht eindringen kann.

Welche ist die richtige Wathose für mich? Hier ein paar Tipps, die dir die Endscheidung erleichtern sollen.

Einsatz von Wathosen

  • Wathosen können dich näher zum Fisch bringen, falls die Wurfweite vom Ufer nicht reicht.
  • Dich an Spots bringen, die vom Ufer her schwer zugänglich sind.
  • Du in Flüssen oder Bächen mit dichtem Uferbewuchs fischen möchtest.
  • Und das noch alles auch im Winter bei eisigen Temperaturen.

Es gibt aber noch einige Gründe mehr, eine Wathose zu tragen.

Wathosen gibt es im Handel aus verschiedenen Materialien, PVC, Neopren und mehrlagigen Membranstoffen (atmungsaktiv). Die Wathosen aus dünnem Nylon eignen sich eher für das Reinigen von Pools oder ähnlichem, für die Angelei sind diese eher ungeeignet.

Neopren hingegen bietet eine gute Kälteisolierung. Meerforellen Angler an der Ostsee oder Bellybootfahrer schwören darauf. Auch für das Fischen in einem kalten Bach ist eine Neoprenwathose sehr zu empfehlen. Um im kalten Wasser länger auszuharren, sind Wathosen mit einer Materialdicke von über 5mm ratsam. Für Neopren gilt, je dicker umso besser isoliert das Material.

Mehrlagiges Membranstoff (atmungsaktiv)

Im Gegensatz zu den Neoprenwathosen, sind diese atmungsaktiven Wathosen deutlich leichter und bequemer zu tragen. Ein weiterer Vorteil, die Körperausdünstungen werden schneller durch den Membranstoff nach aus geleitet. Es gibt zwei Typen von atmungsaktiven Wathosen. Eine mit festangenähten und verschweißten Stiefeln, die anderen mit Füßlingen bei der man noch zusätzlich Watschuhe bzw. Stiefel benötigt. Vorteil bei der Wathose mit Füßlingen, man muss bei irreparabler Beschädigung der Hose oder der Stiefel nur eins nachkaufen. Auch bei den losen Watschuhen/Stiefeln gibt es kleine Unterschiede. Es gibt sie mit einer Flitzsohle (gut bei glatten Untergründen) oder harter, geriffelter Sohle die guten Halt auf losem Geröll oder Fels bieten.

Unterbekleidung

Bei beiden Materialien sollte man auf gute Funktionskleidung zurückgreifen. Kleidung aus Baumwolle eignet sich aufgrund der hohen Wasseraufnahme nicht als Unterbekleidung. Durchnässte Kleidung führt schneller zum Auskühlen. Frieren beim Angeln im Winter bremst nicht nur deutlich den Spaß, es erhöht auch die Gefahr der Unterkühlung und schadet der Gesundheit.

Watstiefel

Diese eignen sich, wenn man nicht in tieferes Wasser muss. Es gibt sie aus den gleichen Materialen wie bei den Wathosen beschrieben, aus PVC, Naturkautschuk, Neopren und mehrlagigen Membranstoffen (atmungsaktiv). Je nach Einsatzgebiet und persönlichem Geschmack sollte man jedoch auch hier auf eine rutschfeste Sohle der Stiefel und die gesamte Verarbeitung achten. Oft sind die Nähte bei günstigen Modellen nur mit dünnem Material verschweißt und reißen schon bei wenig Beanspruchung.

Watstiefel aus robustem PVC oder Naturkautschuk sind hervorragend geeignet, wenn du viel von Steinschüttungen aus angelst. Spitze und scharfkantige Steine würden die weiche Oberfläche von Neopren oder Membranstoffen schneller schädigen und so wasserdurchlässig werden.