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Robust für Outdoor-Aktivitäten, wie gemacht für uns Angler.

Gummistiefel? Muss nicht sein. Außer wir steigen ins Wasser, da sind Wathose oder Stiefel anzuraten. Wenn ich mal vom Ufer her fische, habe ich den leichten, aber robusten Wanderschuh (Hikingboots) für mich entdeckt. Er verträgt Steine und Geröll, darf auch mal nass werden und Schlamm nicht scheuen. Genau das richtige für eine Ufertour. Ich möchte ihn nicht mehr missen, er ist nicht klobig und schwer, das Material sorgt für die nötige Belüftung, so dass ich am Abend keine Sauerstoffmaske brauche, um ihn auszuziehen… interessiert?

Worauf kommt es an?

Der Schuh sollte leicht über den Knöchel gehen (Schaftschuh), eine leichte flexible bzw. verwindbare Sohle und eine gute Trittdämpfung besitzen. Er sollte uns Halt auf losen Steinen bieten, ein Umknicken verhindern und das Material wasserfest und robust sein.

Auf das Material kommt es an

Da wir nicht tagelang im Gebirge krackseln und mal die Füße kurz nass werden dürfen, ist ein Schuh mit einem Obermaterial aus Synthetik und Leder ideal. Das Leder benötigt allerdings etwas Pflege um lange zu halten, Synthetik dagegen ist pflegeleicht und trocknet schnell bei Nässe. Beim Innenfutter sollte das Material wiederum aus Synthetik (Mesh) gearbeitet sein, damit der Schuh schnell trocknet. Die Zwischenlage aus einer dampfdurchlässigen Membran (GoreTex o.ä.).

Tragekomfort und Standsicherheit

Nach einigen Tests verschiedener Schuhmodelle achte ich mittlerweile auf einen sehr bequemen Sitz. Nicht nur aufgrund von längeren Stecken die wir zu Fuß zurücklegen, sondern auch bei längerem Stehen auf losen Steinen sollte der Schuh bequem sitzen. Denn beim Angeln stehen wir für gewöhnlich mal länger an einem Punkt. Da meine Angelspots auch häufig an Steinschüttungen liegen, ist die Standsicherheit ein weiterer, wichtiger Kritikpunkt. Er sollte deshalb im Knöchelbereich besonders stabil sein. Im Zehenbreich sollte er eine stabile Kappe besitzen, denn auf losen oder rutschigen Steinen stößt man sich gerne mal den dicken Zeh… muss ja nicht sein.

Sohlenaufbau und das letzte Loch gegen Blasen

Wichtig beim Sohlenaufbau ist eine gute Profilsohle mit grobem Profilmuster, eine Zwischensohle mit angemessener Steifheit, die trotzdem eine ausreichende Trittdämpfung garantieren sollte. Kleiner Tipp gegen Blasen, den Schuh bis zum letzten oberen Loch schnüren. Das vermindert die Bewegungsfreiheit und so auch die Blasenbildung an der Ferse. Haben wir einen guten Schuh gefunden, aber er bietet dem Fuß trotzdem zu viel Bewegungsfreiheit, kann die mit einer Einlegesohle ausgeglichen werden. Denn nicht jeder Fuß ist gleich. Bei der Anprobe sollte man auch auf etwaige Druckstellen achten, denn diese können durch Scheuern an den Füßen fiese Blasen bilden. Besitzt der Schuh am Schaft eine leichte Polsterung, umso besser. Denn diese verhindert das Eindringen von fiesen kleinen Steinen, was mit der Zeit sehr unangenehm werden kann.

Pflege

Ein guter Schuh benötig auch etwas Pflege, damit er lange hält. Das Leder sollte mit entsprechenden Mitteln behandelt werden, das Synthetik benötig lediglich etwas Wasser zur Säuberung und hin und wieder etwas Mittel/Spray zum Imprägnieren.

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